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Radfahrausbildung der Klasse 4b in der Jugendverkehrsschule

Nachdem coronabedingt die Radfahrausbildung im Herbst für die vierten Klassen ausfiel, erhielten wir nun im März doch noch kurzfristig Termine für ein Fahrtraining in der Jugendverkehrsschule. Auch wenn es nur zwei Termine zum Ausprobieren und Trainieren der Verkehrsregeln waren – früher hatten alle Schüler und Schülerinnen vier – so war die Freude doch groß, überhaupt eine außerschulische Veranstaltung besuchen zu dürfen. Die Polizistin Frau Rheinthal erklärte den Kindern sehr freundlich aber bestimmt die wichtigsten Vorfahrtsregeln und das Linksabbiegen. War die Aufregung beim ersten Mal noch sehr groß, wie beherrschbar der Übungsplatz mit einem fremden Fahrrad sein würde, so zeigte sich bei dem zweiten Besuch schon eine größere Sicherheit der Radler und Radlerinnen. Und doch bedurfte es für manche Kinder immer noch einmal eine neue Runde, um die Regeln des Schulterblicks, des Hand-Rausstreckens und des Vorfahrtgewährens wirklich zur Routine werden zu lassen. Als der Prüfungstermin dann kam, stieg bei allen die Spannung enorm. „Werde ich die Prüfung auch wirklich bestehen?“, ging wohl den meisten durch den Kopf. Nachdem Frau Rheinthal alle wichtigen Punkte noch einmal abfragte, wurde begonnen. Jeder musste einzeln das Linksabbiegen zeigen und durfte danach während des zehnminütigen freien Fahrens nur ein paar Fehlerpunkte machen. Keiner wagte mehr zu reden, jeder war sehr konzentriert. Und es hat sich gelohnt, denn alle haben bestanden. Die Erleichterung über den Lohn der Anstrengung wurde von den Kindern mit einem Jubelschrei kundgetan. Guter Dinge ließen wir uns nach einem gemeinsamen Abschlussfoto von der Straßenbahn wieder zum Kolpingplatz bringen.

Ein großer Dank geht an unsere Verkehrspolizistin Frau Rheinthal, die mit viel Umsicht und Humor die Kinder gut trainierte.

Ute Steiner

 

 

 

 

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